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3 .
Auch am Sterbebett kämpft das Fleisch noch wider den Geist, dieser wider jenes. Denn der Geist möchte so gern heimgehen, das Fleisch hier, in seiner natürlichen Heimath, bleiben.
4 .
Kein Wort ist so leicht auszusprechen, keines wird so oft ausgesprochen und keines ist so schwer mit ganzer Seele und rn itt voller Wahrheit auszuüben und keines wird so selten ganz wahr gemacht, als dieses: Vater, dein Wille!
5 .
Gott hat den stärksten Trieb in die thierische Natur gelegt: Lebe! Erhalte dich! Und doch zwingt der Schmerz den Menschen zu schreien: o d a ß i ch sterben könnte! Und so siegt der Schmerz über den Erhaltungstrieb. Also kann auch die Tugend über ihn siegen. Za sie kann, wenn sie ist — und achter Art—Gottes Kind.
6 .
„Das Sterben ist hart" — ein wahres Wort im Munde des Leidenden, der sterben will und noch nicht kann.
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Unser Glaube, sagt Johannes, überwindet die Welt; alle Leiden, sagt der Tod des Christen

