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In den frühesten Tagen' der Christenhe.t stiegen die Zöglinge der christlichen Lehre am Osterfeste mit weißen Kleidern angethan in das bereitete Taufwaffer, wurden dreimal untergetaucht und wandelten acht Tage in diesem Taufgewande; ein schönes Zeichen der fortdauernden Lebensunschuld und Reinigkeit in den Getauften.

Da jetzt die Taufe des Kindes vorgeht, wollen wir, in uns schauend, den Taufbund, jeder für sich, erneuern und unser inneres und äußeres Leben weihen dem hochheiligen Dreieins, dem Vater, dem Sohne und dem heiligen Geiste.

4. Selbstbelehrung am Sterbebett eines Greifes.

1 .

Die Liebe ist starker als der Tod. Denn, ach, wie gern wäre sein treues Weib mit ihm gestorben! Ein so herzliches Trauern sah ich noch nie.

2 .

Wir sollten wohl am liebsten bei Sterbebetten guter Menschen verweilen: denn

da ist noch Wahrheit, da herrscht noch Tugend, da siegt noch die Religion.

Sonst ist überall fast Alles so unlauter, so eitel.