17 .
Das unnatürliche Wohlseyn des Sterbenden — ein Vorbote des nahen Todes.
18 .
Ein langer Schlummer, vielleicht die letzte Zurüstung zum Tode — die letzte Arbeit der Natur, um das Bild des Todes auszuprägen.
19 .
Wie die Hoffnung zu genesen sich zeigte, sank die Gluth, die das ewige Geber unterhielt; wie jene falsche Hoffnung schwand, loderte die Gebetsflamme wieder auf.
20 .
Wie alle Hoffnung'zu genesen verschwunden und dafür die Todesgewißheit eingetreten war, da ward die Seele lauter Gebet. . . .
Gebet um Sündennachlassung, um Auflösung, um schnelle Auflösung.
21 .
Herr, wie lange noch? Dieß sprachen das müde Herz und das sich gewaltsam um - und mächtig hinaufwälzende Auge und die gerungenen Hände und der harte Seufzer und das Wort im Munde, das der Husten halb erstickte.
22 .
Dem wirklichen Tode gingen fünf Todesschwächen voraus; in jeder wollte er sterben und konnte nicht.

