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23.
Wie wenig kann doch der Mensch, nicht einmal sterben, wann er will.
24 . ,
„Gott wird es Ihnen vergelten," sagte er noch am Vorabend seines Todes und wollte mir die Hand küssen. Aber ich ließ sie ihn nicht küssen, denn eine sterbende Hand ist ein Heiligthum, das ich küssen muß.
5. Kentenzen.
1 .
Aberglaube ist Krankheit des geistigen Auges; der Unglaube ist Erblindung, entweder durch Mißbrauch der Sehkraft verschuldete oder angeborne Blindheit.
2 .
Der Mensch ist unsterblich, nicht weil er als Gedanke Gottes ausfloß aus Gott, sondern weil er seine Gedanken zu Gott erheben kann.
5 .
Wer in der Eitelkeit seines Denkens die Verdorbenheit der menschlichen Natur laugnet, steht als ein lebendiger Beweis Dessen da, was er laugnet.
4.
Die Stoiker empfanden den Schmerz so gut wie wir Anderen, aber aus Hang zum Sonderbaren wollten sie sich überreden, daß es keinen gebe. So die Atheisten. Sie haben das Gefühl Gottes wie wir

