51

sey, indem wir hoffen, er werde urjs das Paradies geben.

Ich erinnere mich, daß, als ich einst auf den Tod krank lag, der Selige zu mir kam, um mich zu trösten und mir bei dem Hingange in die Ewigkeit beizustehen. Er sagte mir damals, ich solle mein Haupt zum Fuß des Kreuzes legen, um dort mit einem großen Vertrauen in die Barmherzigkeit des Herrn zu weilen wie eine kleine Eidechse, das kost­bare Blut auffangend, das daran herabträufelt.

Ich möchte gern, sagte er einandermal. Ihnen die Süßigkeit der Empfindung schildern, die ich heute bei der Communion in der Hoffnung, ja in der Zu­versicht gehabt, daß mein Herz einst ganz untergehen werde in der Liebe zu dem Herzen Jesu."

Ein andermal schrieb mir der Selige: ,.Es will mir scheinen, daß meine Seele ein wenig fester ge­worden ist in der Hoffnung, eines Tages den Preis des Todes und der Auferstehung unsers Herrn ge­nießen zu können. Es dünkte mich, er habe mir in den Tagen der heil. Charwoche bis heute deutlicher, zwar nicht fühlbarer, wohl aber mit einem inner­lichen Tröste und einer Gewißheit, ganz auf der äußersten Gränze des Geistes, klarer und milder als je, seine heiligen Grundsätze und Lehren geoffenbart; ich kann mich nicht genug darüber wundern, wie ich, nachdem ich stets eine so große Verehrung vor diesen Grundsätzen und der Lehre vom Kreuze gehabt, sr> wenig bedacht gewesen, sie in Ausübung zu bringen. 0 wenn ich mit meinem gegenwärtigen Gesinnungen

3 *