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Predigten, die er an verschiedenen Orten gehalten, so viele Mühe, die er sich bei der Neformirung mehre­rer Klöster und bei Gründung eines ganzen Ordens gegeben, kurz, wie er unaufhörlich Allen Alles war, um Alle dem Herrn zu gewinnen all dieß gibt ein lautes vollgültiges Zeugniß von der vollkommenen und reinsten Liebe, welche dieser Selige für seinen Gott im Herzen trug.

Folgendes schrieb mir einst der Selige:Ich konnte heute früh an nichts denken, als an die Ewig­keit der Güter, die unser warten. Aber Alles scheint mir wenig oder nichts Hegen die unwandelbare und stets lebendige Liebe zu dem großen Gotte, die dort ewig herrscht. Denn wahrhaftig, mich dünkt, das Paradies wäre in Mitten der Hölle, wenn die Liebe Gottes dort eine Statte fände; und wenn die Hölle ein Feuer der Liebe Gottes wäre, so wären ihre Qua­len, wie mich dünkt, wünschenswerth. Alle himm­lischen Freuden scheinen mir ein wahres Nichts um den Preis dieser allmächtigen Liebe. Za, wir müssen von Stund an unsere Herzen ganz und gar diesem unsterblichen König zuwenden, und ganz allein für ihn leben. Wenn Sie wüßten, wie er mein Herz behan­delt, würden Sie seiner Güte danken, und würden ihn bitten, daß er mir den Geist des Nathes und der Stärke gebe, damit ich die Einflößungen der Weis­heit und des Verstandes, deren er mich würdigt, wohl anzuwenden vermöge."

Ein andermal schrieb der Selige:Zch beschließe dieses Zahr mit einem, nicht nur großen, sondern