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für uns dahin gegeben, warum sollten wir nicht Das Unsrige seinem reinsten Dienste und seiner Liebe weihen?"
Diese Beweise und unzählige andere, gab der Selige von der göttlichen Liebe, die sein Herz durchglühte und verzehrte. Und all dieses hatte er mir gesagt, oder ich habe es von seiner Hand geschrieben gesehen und gelesen.*
Sieben und zwanzigster Artikel.
(Seine Nächstenliebe.)
Ad vigesimum septimum respondit:
Zch sage, und es ist eine notorische, öffentliche und allen denjenigen, welche mit diesem Seligen llm- gang gehabt, bekannte Wahrheit, daß er mit einer höchst vollkommenen und vortrefflichen Nächstenliebe erfüllt war. Zch nehme keinen Anstand zu versichern, wie ich es glaube, daß er diese Tugend in einem sehr hohen Grad besessen und sie treulich bis ans Ende seines Lebens in sehr großer Vollkommenheit ausgeübt habe. Denn seit ungefähr neunzehn Jahren, seit ich das Glück hatte, mit ihm in besonderm Verkehre zu stehen, sowohl ehe ich ins Kloster ging, als nachher, habe ich nie gehört oder vernommen, daß er im Geringsten ermangelt, dem Nächsten alles Liebe zu erweisen und ihm zu dienen-nach Einsicht und Vermögen. Er sparte nichts in dieser Hinsicht. Zch weiß es und habe davon mehr gesehen und erfahren, als ich sagen kann.

