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Dieser Selige liebte Gotter sagte, daß er, außer in Gott, Niemanden etwas seyn wolle, und Niemand ihm etwas seyn solle. Er war voll heiliger Liebe zu den Seelen, und diese äußerte sich in ihrer ganzen Wahrheit und Mannigfaltigkeit.Denn es hat Gott gefallen, mein Herz so zu machen, sagte er, ich will ihn so sehr lieben, so sehr, diesen armen Nächsten! Aber dennoch ist es mir immer, als liebte ich gar nichts anderes als Gott, und alle Seelen wegen Gott, und als wenn Alles was nicht Gott ist, oder nicht für Ihn, mir nichts wäre."

Einst schrieb er mir:Wann werden wir doch ganz Milde und Sanftmuth gegen den Nächsten seyn? Wann werden wir die Seelen unserer Mitbrüder im heiligen Herzen unsers Erlösers sehen? Ach! wer sie nicht an diesem Orte sieht, lauft Gefahr, sie weder rein, noch beständig, noch gleichmäßig zu lieben. Aber wer, der hier seinen Milbruder sieht, liebte ihn nicht, hätte nicht Geduld mit ihm, und trüge nicht seine Mängel? wer fände ihn hier ohne Geschmack und langweilig? Denn hier ist er (dieser Mitbruder in der Brust unsers göttlichen Erlösers), hier ist er so geliebt und so liebenswürdig, daß der Geliebte aus Liebe für ihn stirbt."

Er sagte mir auch einmal bei Gelegenheit, als man den Ausbruch einer ansteckenden Seuche befürch­tete, daß er, wenn die Befürchtung einträfe, die Stadt keinen Augenblick verlassen würde, vielmehr Stand halten, um den Seelen der armen Verpesteten