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fer war, als bei den meisten Menschen seiner Zeit, und ihn tüchtig machte zu allerlei Geschäften. Er sprach mit einer so großen Weisheit, und seine Worte wa­ren so salbungsreich und drückten so ganz aus, was er sagen wollte, daß er Jeden befriedigte, wie ich es besonders zweimal im Hause des Herrn Erzbischof von Dourges gesehen, der den Seligen mit mehrern gelehrten sowohl geistlichen als Magistratspersonen zur Tafel geladen hatte. Sie unterhielten sich von hohen Dingen, und wurden in diesen Gesprächen ganz hitzig. Unser Selige hörte ihnen lange zu, nach wenig Worten aber, die er sagte, schwieg Jeder und schloß sich seiner Meinung an.

Nie gab der Selige schnell Antwort, ja, er sprach sich selbst gegen das Unrecht erst nach reiflicher Ueberlegung aus. Einen sichern Beweis seiner Klug­heit liefert die bewundrungswürdige Ordnung, die in seiner ganzen Diöcese herrschte, sein Benehmen gegen so vielerlei Menschen, die in so verschiedenartigen Angelegenheiten mit ihm zu thun hatten, ohne daß ich je erfahren, daß irgend eine derselben in seinen Händen verunglückt wäre. Alle seine Handlungen aber waren auf die Verherrlichung Gottes gerichtet, ohne einen andern Anspruch, wie er mir selber gesagt, als die Ehre zu haben, ihm zu dienen.

Dieser Selige haßte die Weltklugheit, wie man aus obigem abnehmen kann. Ein Ordensgeistlicher fragte ihn einmal, ob es erlaubt sey, der menschli­chen Klugheit mit einer andern menschlichen Klugheit entgegenzutreten; er erwiederte kalt aber sanft r