nälen, Bischöfen und andern Kirchenvorstehern; wenir er von ihnen redete, geschah es mit so viel Ehrerbie­tung, als nur möglich. Zch habe glaubwürdige Per­sonen und Augenzeugen sagen hören, daß man un- serm Seligen einmal gewiße päpstliche Verordnungen brachte, vermöge deren etwas Geld von den Bene- sizien seiner Diöcese erhoben werden sollte. Einige Geistliche, die bei ihm waren, Huben an sich sehv darüber anfzuhalten und zu ärgern, indem es ihnen schien, als werde die Dürftigkeit dieser Venefizien solches nicht zu leisten vermögen. Nachdem ste unser Seliger ein wenig sich hatte aussprechen lassen, sagte er zu ihnen:Das geistliche Oberhaupt ver­langt dieß auf Nach suchet: des weltlichen Oberhauptes; was ist da zu sagen? Man muß gehör ch en."

Man sagt, er habe in Bezug auf die kirchli­chen Einrichtungen geäußert: sein Gesetz und seine Regel sey das heilige Concilium von Trient.

Er ehrte gleichfalls die Geistlichen, Zeden nach seiner Würde. Er hatte seinem Hausgesinde befoh­len, Allen besondere Achtung zu erweisen, selbst allen denjenigen, die auf irgend eine Weise dem Dienst der Kirche zugehörten.

Nie ließ er sich von Priestern irgend Dienste leisten, selbst nicht von seinen Hauskaplänen.

Er ehrte und liebte auch die Klosterleute, und diente ihnen, wo es immer ihm möglich war, wo­bei er nie irgend eine Vorliebe an den Tag legte; obwohl er hauptsächlich diejenigen schützte, welche