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sich um die Kirche und die Seelen am verdientesten machten.

Es ist'ganz notorisch, daß dieser Selige sorg­fältig über seine Heerde wachte, unzählige Visita- tionsreisen durch seine ganze Diöcese vornahm, sowohl zum Besten der Kirchen, als der Privatleute oder Klöster, die oft ihre Zuflucht zu ihm nahmen.

Es ist dies; eine öffentliche und notorische Wahr­heit, daß unser Selige seinem Nächsten, besonders feinen lieben Schafen, allen sowohl geistigen als leiblichen Beistand leistete, so viel nur in seinen Kräf­ten stand, und daß er ein lebendiges Muster aller Tugend und Heiligkeit unter den andern Geistlichen gewesen. Alles, was man von der Gerechtigkeit dieses Seligen sagen kann, ist nichts in Vergleschung mit dem, was sie wirklich war und wir davon glauben. Und alles dieses ist wahr.

(§. 5. Seine Seelenstärke.)

Zn Bezug auf die Seelenstärke unsers Seligen sage ich, daß es eine öffentliche und bekannte Wahrheit, daß er von Gott die Gabe der Stärke in einem sehr hohen Grade erhalten; seine Schultern waren, wie der hochwürdigste BischofvonBelley über diesen Gegen­stand sagte, stark genug. Jedermann zu tragen.

Dieser Selige hatte seine Stärke darin gezeigt, daß er immer heldenmüthig gegen alle seine Leiden­schaften gekämpft und sie überwunden, indem er sie, unaufhörlich bemüht seine Seele mit ihrem Gott vereinigt zu halten, dem Gesetze der Vernunft und