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lich aus Nichts. Er litt großen Tadel, Widersprüche und Spott dieses neuen Institutes halber. Man sagte laut, es sey eine Narrheit; das äußerten eine Menge vornehmer Personen; sie sagten ihm das so­gar ins Gesicht.

Er dagegen sagte: da, wo es auf einen geistigen Nutzen ankomme, dürfe man Schmach und Hohn nicht fürchten, und wenn auch die ganze Anstalt keine andere Frucht trüge, als die Verhinderung einer ein­zigen Todsünde, so sey er zufrieden. Er schrieb mir einmal vor der Gründung des Institutes, daß nach menschlicher Ansicht er die Unmöglichkeit voraussehe, das Vorhaben ins Werk zu setzen, welches Gott ihm eingegeben; daß er gar keine Aussicht habe; daß er aber die Zuversicht hege, Gott werde das Werk zu seiner größer» Ehre hinausführen, weshalb er nun in vollkommener Ruhe des Herzens darüber lebe, und sich nicht weiter Sorge mache. Gott hat die Sache zu seiner Ehre hinausgeführt, wie Zeder weiß, und zwar durch Mittel, welche einzig seine Vorsehung gewähren konnte.

Vor langen Jahren befiel ihn eine große Ver­suchung, er schrieb darüber, und ich habe seinen ei­genhändigen Brief gesehen und gelesen.Ich bin sehr bedrängt, sagt er, und es scheint mir, ich habe keine Kraft zum Widerstand und als müsse ich unter­liegen, wenn die Gelegenheit sich ergäbe; aber je schwächer ich mich fühle, desto lebendiger ist mein Vertrauen auf Gott, und ich erwarte mit Zuversicht, daß Gott mich zu rechter Zeit mit Kraft und Tugend