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Dieser Selige sagte noch: man müsse Gottes wegen alles, was nicht Gott ist, verachten, und sein Herz sey voll Eifer für den allerheiligsten Ruhm Gottes. Die Ehre der Liebe Gottes bestehe darin, daß man alles unrergehen lasse und vernichte, was nicht Er ist, und alles ans ihn zurückführe. Zn Dingen, die den Dienst Gottes betreffen, sehe ich scharf, sagte er, und ich hasse bei solchen Gelegen­heiten die menschliche Klugheit und Staatsmaximen."

Wir müssen, sagte er ein andermal, ein der Mühseligkeit preisgegebenes Leben führen, denn wir sind Kinder der Mühseligkeit und des Todes nnserS Erlösers," Kurz, dieser Selige lebte in vollkom­mener Ruhe des Herzens mitten unter Stürmen und Ungewitttur.

Seine Seelenstarke zeigte sich auch noch in dem, was er zur Reform mehrerer Klöster unternahm, aus welchen große Früchte hervorgegangen, wie Zeder in diesem Lande weiß.

Eine außerordentliche Geistesstarke verrieth er ferner bei Einführung der ehrwürdigen Vater Bar- nabiten an zwei Orten seiner Diöcese, in hiesiger Stadt und in Thonon, denn er hatte dabei tausend Schwierigkeiten zu überwinden; vor Allem aber hatte er bei Institution unsers Ordens von der Heimsu­chung Mariä zu kämpfen, welche Gründung er unter­nahm und begann einzig im Vertrauen auf die gött­liche Vorsehung, ohne irgend eine Sicherheit durch zeitliche Güter zu haben. Darum sagte er auch, Gott habe ihn (diesen Orden) erschaffen wie die Welt, näm-