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Zch vergaß zu sagen, daß er, als er nach Pie­mont ging, ein so heftiges Seitenstechen hatte, daß ec genöthigt war, die Leute, die ihn trugen, stiü- halten zu lassen.

Neunzehn Zahre lang, wahrend welchen ich ihv zu kennen die Ehre hatte, sah ich, oder hörte ich ihn oft sagen, daß er vielfache Beschwerden bald von Fie­ber, bald von heftigen Katarrhen, von Magenübeln und Koliken hatte, außer seinen Hämorrhoiden, mit denen er lange Zahre große Beschwerden hatte.

Diese Beschwerden verdoppelten sich in der letz­ten Zeit seines Lebens; er litt heftige Schmerzen am Magen, in der Seite und im Kopfe, Schmer­zen und Schwache iu den Füssen, die sogar offen waren; er litt an so großer Mattigkeit, daß man ihn nicht ohne Mitleid gehen sah, und noch andere Beschwerden trug er, ohne daß man es wußte, denn er änderte nichts an seiner Lebensart, noch fand man eine Spur seines beständigen "Leidens weder in Ge­sicht noch in seinem Benehmen. Einzig an der Ge­sichtsfarbe konnte man errathen, daß ihm etwas fehle; denn er ging um all' dieser kleineren Nebel wil­len nie ins Bett; nur in großen Krankheiten hüthete er dasselbe.

Zch habe nie sagen hören, noch gesehen, (denn ich habe dieselbe Erfahrung gemacht zur Zeit, ehe ich Klosterfrau wurde) daß er in einer seiner Krankheiten das geringste Zeichen von Ungeduld gegeben. Er war immer sanft, friedsam und geduldig, sogar artig gegen diejenigen, die ihn bedienten. Nie beklagteer