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fen? Ihre Vergehen verdienen ja auch wohl die Galeere oder den Tod nichtdabei bemerkte er, daß er lieber aus Gütigkeit als aus Strenge fehlen wolle, denn unser Heiland habe gesagt: lernet von Mir, denn Ich bin sanftmüthig und von Herzen demüthig."
Mehrere große Diener Gottes haben noch bei Lebzeiten dieses Seligen gesagt, daß Niemand ihnen das Bild unserS Herrn, wie er auf Erden unter den Menschen gewandelt, so lebhaft erwecke, als dieser Selige; er scheine ihnen wie in seinem Leben, so in seinen Sitten und Gesprächen das wahre Ebenbild des Sohnes Gottes.
' Von einer glaubwürdigen Person habe ich vernommen, daß ein sehr würdiger Geistlicher*), indem er von der Milde und Herablassung dieses Seligen sprach, dessen Gütigkeit höchlich bewunderte und erzählte, er habe in einer schweren Krankheit, die ihn in Paris befallen, durch keinen Gedanken größern Trost empfangen, als durch den an die unendliche Güte Gottes, die sich in der des Herrn Bischofs von Genf offenbare. „Denn wenn ein Mensch so gütig seyn kann, sagteer, umvie viel gütiger, milder und liebreicher mußt Du seyn, o mein gütiger Schöpfer!"
Als unser Selige einmal einen Schmähbrief erhalten, sagte er: „Ich wage 'es nicht, auf einen
) Der heilige Vincenz von Paul.

