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an sind nicht diese Damen Schuld (die er so eben Beicht gehört) und so ging er ganz schnell und ruhig hin. Kurz, seine Sanftmuth war so ungemein groß, daß man, wenn man ihn nur sah, schon angeeifert wurde, selber sanft und friedlich zu seyn. Man warf ihm einmal vor, er sey zu gütig mit gewißen Personen; er antwortete sanft:Ist es nicht besser, sie mit guten Worten ins Fegfeuer, als mit strengen in die Hölle zu schicken?

Ich habe nie sagen hören, daß man je den Seligen zornig gesehen habe. Einmal bat ich ihn, er solle sich doch wegen eines Angriffs ein wenig rühren, den man auf dieses Kloster der Heimsuch­ung gemacht. Er antwortete mir:Möchten Sie wohl, daß ich in einer Viertelstunde das Bischen Sanftmuth verliere, das ich in zwanzig Zähren mit so viel Mühe mir ungeeignet.^ Auch ging allge­mein die Sage, er habe keine Galle, wie sich denn in der Thal auch keine fand/ als die Chirurgen nach seinem Tode seine Leiche öffneten; hingegen fand man an deren Stelle eine Menge dreieckiger Steine, was die Gewalt und Kraft deutlich anzeigte, die er sich angethan, um die Leidenschaft des Zornes zu besänftigen. Einmal sagte er mir auch bei einer großen und gerechten Ursache zum Unwillen, er sey genöthigt gewesen, seinen Zorn mit beiden Händen zu zügeln, um ihm Einhalt zu thun.

Man tadelte seine zu große Nachsicht mit straf­fälligen Priestern; er erwiedene:Ist es nicht bes­ser, sie zur Buße zu bekehren, als sie zu bestraf

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