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schließlich in den westlichen Provinzen, wie z. B. bloß in Kleinrußland, das einst zu Polen gehörte, zum großen Leidwesen der dortigen Bevölkerung zu befestigen angefangen, ohne daß sich diese jedoch von der Nationalkirche getrennt hätte, noch daß sie in das Innere des Reiches hätte Vordringen können. Das Christenthum hat sich dort immer so erhalten, wie es unsere Vorältern von Wladimir dem Großen empfangen hatten."
Diese ganze Behauptung ergibt sich von selbst als unrichtig, da sie sich auf eine falsche Voraussetzung gründet. Es heißt nämlich hier, daß die griechisch -unirte Kirche, welche die Oberhoheit deS Papstes anerkennt, in Rußland lange nach Wladimir I., unter welchem sich ganz Rußland zum Christenthum bekehrte, festen Fuß faßte. Es ist aXfo hier von einer Trennung von der Nationalkirche die Rede, und die westlichen Provinzen, besonders Kleinrußland, sollen der Schauplatz derselben gew'esen seyn. Was die Eintheilung des russischen Reiches betrifft, so erwähnen wir im Vorbeigehen, daß Kiew, der Hauptort Kleinrußlands, zu den Zeiten Wladimirs auch zugleich die Hauptstadt von ganz Rußland war, und als sie dieses zu seyn aufgehört, was kurz nach dem Ende des zwölften Jahrhunderts geschah, verfloß noch einige Zeit, bis sie in den Besitz Polens überging. Um jedoch den Beginn der griechisch - unirten Kirche so viel möglich hinauszuschieben, so wird in dem erwähnten Artikel behauptet, als habe sich im Innern Rußlands das Christenthum immer so erhalten, wie es unter Wladimir eingeführt wurde. Es wird demnach hier angenommen, daß zu den Zeiten Wladimirs das russische Volk wohl christlich, aber nicht mit der römischen Kirche vereint gewesen sey. Dieß ist aber durchaus unrichtig. Man will zwar keineswegs iden Griechen den
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