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Gefestigte sich im Gegentheil immer noch mehr. Tzaslaus, welcher in der Taufe den Namen Demetrius erhielt, ein Neffe und dritter Nachfolger Wladimirs, wollte die russische Nation unter den Schutz des hl. Stuhles stellen, damit sie durch die Fürbitte des Apostelfürsten des göttlichen Segens sich erfreuen möchte. Er setzte dieses fromme Vorhaben auch dadurch ins Werk, daß er seinen Sohn nach Rom sandte, damit er aus den Händen des damals regierenden Papstes, Gregor VII., das russische Reich als -ein Geschenk des hl. Petrus erhalte. Ein so sprechendes Factum bedarf keiner weitern Erläuterung. Es wäre auch -ganz lächerlich, hier Kunstgriffe des hl. Stuhles vorzuschützen, da dieß ein ganz freiwilliger Schritt war, sowohl von Seite des Vaters, als von Seite des Sohnes, was auch aus dem Rückschreiben des heil. Gregor an Demetrius hervorgeht, das vom 17 . April 1075 datirt ist. Diesen Brief findet man bei Baronius in demselben Jahre unter Nr. 27 und der Folge; auch ein neuerer schiSmatischer Geschichtschreiber: Karamsin, führt unter Kap. 4 seiner „Geschichte des russischen Reiches" (deutsch von Oertel), die dem Kaiser Alexander gewidmet und ins Französische übertragen ist, einige Stellen dieses Briefes an. Die Russen beobachteten hierauf eine so enge Verbindung mit den Lateinern, daß eö schien, als wollten sie der griechischen Kirche nicht mehr angehören. Der genannte Schriftsteller spricht im V. Capitel des 2. Bandes von dem Feste, welches Urban II., der i. I. 1088 zum Papst erwählt wurde, zur Erinneruug an die Uebertragung der Reliquien des heil. Nicolaus nach Bar einführte, .und erklärt offen, daß, obgleich dieses Fest von den Griechen nicht gefeiert wurde, die Russen es nichts desto weniger annahmen; woraus er den Schluß zieht, daß dieses auf eine damals

