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mit Rom bestehende freundschaftliche Verbindung hindeute. Man könnte indeß vielleicht sagen, daß dieses gegen die Neigung der Bevölkerung war; allein es ist doch offen­bar, daß die Russen deßungeachtet damals wie jetzt zum hl. Nicolaus die innigste Verehrung hatten. Wir be­gnügen uns indeß mit den dargelegten Beweisen, obgleich sich deren noch viel mehre anführen ließen, welche keinen Zweifel übrig lassen, daß die Russen, als sie unter Wladi­mir Christen wurden, auch mit den Lateinern vereinigt waren, und daß sie auch nachher noch einige Zeit mit den Lateinern die Suprematie des heil. Stuhles anerkannten.

Daher kommt es, daß die griechisch-unirte Kirche Wladimir und dessen Gattin Olga, welche in der hl. Taufe den Namen Helena erhielt, und sich um die Bekehrung der Russen große Verdienste erwarb, als Heilige verehrt. Hierüber kann man Assemani im IV. und V. Bande des Werkes: Kalcndaria Ecclesiae universac zu Rathe ziehen.

Was Wladimir betrifft, so hat auch der hl. Stuhl die Verehrung desselben gut geheißen, wie der römische Geschichtschreiber Septimius Constantius bezeugt, welcher r. I. 1807 seine: Opuscula ad revocandos ad S. ma trcm catholicam Apostolicam Ecclesiam dissidcntes Graecos et Rutheno« etc. herausgab, und im 3. Bande Seite 5 versichert, daß der hl. Stuhl die Verehrung Wla­dimirs des Heiligen gutgeheißen. Es ist überdieß in Ruß­land die Verehrung der zwei Söhne Wladimirs: Boris und Gleb, berühmt, die in der hl. Taufe die Namen Ro­man und David erhielten; in Betreff beider hat die Pro- vincial- Synode von Zamosz vorgeschrieben, daß die un- irten Griechen Lithauens zweimal des Jahres ihr Fest be­gehen sollten, wie man es auch unter dem Titel XVI. de