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Wir wollen endlich auf den Vorwurf, den man dem polnischen Clerus macht, zurückkommen. Das Betragen, heißt es in dem genannten Artikel, dessen sich der polnische Clerus während des letzten Auffiandes schuldig gemacht hat, machte die Union selbst in den Augen der nuirten Griechen verhaßt, da es mit den Lehren des Christenthums wenig übereinstimmend war. — Wir überlassen es einem Andern zu beurtheilen, wie die Erniedrigung der Union, die hier so übertrieben wird, mit der Standhaftigkeit bestehen könne, mit der, wie wir weiter oben gesehen haben, die unirten Griechen die Gewaltschritte zurückwiesen, welche gemacht worden sind und noch gemacht werden, um sie von der Union loszureißen. Wenn wir aber das Betragen des Clerus betrachten, so muß allerdings zugestanden werden, daß es tadelnswerth war, in so fern es mit den Lehren des Christen;, ums nicht übereiustimmte. Wir mi.s- sen aber bedenken, daß nicht der ganze Clerus Polens, sondern nur ein kleiner Theil desselben zu beschuldigen sey. An den Unruhen gegen die Regierung hatte nicht der Clerus im Allgemeinen, sondern verhältnißmäßig nur eine sehr geringe Anzahl desselben Antheil. Wir glauben auch behaupten zu können, daß die Priester, die sich damals schuldig gemacht, unserer Entschuldigung und unseres Mitleids nicht ganz unwerth sepn dürften. Leben wir denn nicht in einer Zeit, wo man mit glatter Zunge von einem Ende der Erde bis zum andern so Vieles von den Rechten der Volker und Nationen zu sagen weiß? — Werden diese so oft gerühmten Rechte nicht als Titel und Anspruchs-Gründe angerühmt, die aber nur die Ideen verwirren und die Urtheilskraft aus Abwege bringen? Man denke sich nun noch, daß in Betreff Polens auch der Vorwand gebraucht wurde, die Religion und Kirche, wo nicht

