be ein Wenig ergeben, läßt sie uns sicher nicht in der Hoffnung auf ihre Hülfe irre gehen." Zn al­len seinen Nöthen nahm dieser Selige seine Zuflucht zu dieser glorreichen Frau und empfahl seinen Beicht­kindern, dasselbe zu thun. Ihr Ehren machte er Wallfahrten nach Loretto, zu der barmherzigen Mutter von Thonon, wohin er zu Fuß ging, und noch an einige andere Orte, wo die allerseligste Jungfrau besonders verehrt wird. Alle Tage betete er den Psalter mit ausgezeichneter Andacht, und oft sagte er mir, seine Hilfe sey das heilige Sacrament und diese .glorreiche Jungfrau, von welcher er be- sondern, ja sogar wunderbaren, Beistand erhalten, wie ich oben gesagt habe.

Er hat unfern durch ihn gestifteten Orden un­ter ihren Schutz gestellt und unter den des heilig­sten Geheimnisses der Heimsuchung. Auch hat er uns das Privilegium verschafft, nur das kleine Of­ficium der seligsten Jungfrau beten zu dürfen. Sol­ches hat uns der gegenwärtig regierende Papst Ur­ban VIII., unser Heiliger Vater, für ewige Zeiten bestätiget. Die Absicht unsers Seligen war, daß sich in der Kirche ein Orden fände, der ganz beson­ders bestimmt sep. Tag und Nacht das Lob dieser höchsten Königin zu singen, von der er in seinen Büchern so erhaben .und so würdig gesprochen und ihr sogar seine Abhandlung von der Liebe Gottes gewidmet hat. Und dieses ist wahr, notorisch und öffentlich.