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ihm tausend krankende Worte, ja er drohte ihm sogar mit der Faust, ihn zu schlagen. Aber den heiligen Diener Gottes ärgerte es auf keine Weise; des andern Tages suchte ihn der Edelmann, den die Tugend des Seligen gerührt, ganz bestürzt über seinen Fehler auf, warf sich vor ihm auf die Kniee, und äußerte eine lebhafte Empfindung der Reue. Unser Selige nahm ihn mit gewohnter Güte und Sanftmuch auf, und verzieh ihm von Herzen.
Denen, die ihm von einer groben Verläumdung in einer Sache, wo er völlig unschuldig war, sagten, erwiederte er: „Ich habe alle diese widrigen Winde der Vorsehung Gottes anheimgestellt; mögen sie wehen oder sich legen, wie es Ihm gefällt, mir ist Sturmeswetter und heitrer Himmel gleichgilrig. Selig seyd ihr, sagt unser ^ ''r, wenn die Menschen alles Döse von euch als Lügner reden." Wenn die Welt nichts an euch auszusetzen fände, wäret ihr keine wahren Diener Gottes. Kürzlich, als ich in der heiligen Messe des heiligen Joseph gedachte, fiel mir die ungemeine Mäßigung ein, welche dieser bei der Gelegenheit an den Tag legte, als er seine unvergleichliche Braut, die er für eine vollkommene Jungfrau hielt, schwanger sah. Ihm empfahl ich den Geist und die Zunge dieser guten Herren, damit er ihnen etwas von seiner Sanftmuth und Herzensgüte gebe; und dann fiel es mir weiter ein, daß Unsre Frau'in dieser Dedrangniß des Verkanntseyns kein Wort sagte, sich nicht entschuldigte, und von der göttlichen Vorsehung gerechtfertigt ward. Ihr empfahl ich diese

