Sache und beschloß, die Sorge dafür ihr zu überlassen, und mich ganz still zu verhalten; was har man auch anders davon, als Schaum, wenn man dem Winde und den Wellen Widerstand thut!- Sie stnd für das, was mich angeht, viel zu empfindlich. Sollte denn ich allein in der Welt von Schmach frei bleiben!" Ein eigenhändiger Brief, den der Selige §n mich geschrieben und den ich aufweisen kann, bestätigt die Wahrheit des Gesagten.
Der Pfarrer von Viuz, Namens Herr Ludwig von Genf, ein wahrhaft frommer, gvttesfürchtiger Mann, hat mir gesagt, daß, als unser Selige das letztemal in Paris war, er in seinem Aufträge einen Proceß für die Erhaltung der Rechte des Disthums gegen mehrere Edclleute zu betreiben hatte, die ihn hart bedrohten. — Bei der Rückkunft unsers 'Seligen, als er ihm Rechenschaft gab von dem Stande seiner Angelegenheiten und den, gegen ihn laut gewordenen Drohungen, hörte er ganz ruhig zu und stlgte: „Wissen Sie, was wir thun wollen, Herr Pfarrer? Ich will, daß ste selbe aufsuchen und ihnen in meinem Namen sagen, daß ich ihnen erlasse, was ste mir schuldig.stnd, doch unter der Bedingung, daß ste für die Zukunft die Rechte des Disthums anerkennen; darum bitte ich ste." Und der gute Pfarrer hatte vierzehn Tage lang zu thun, bis er auf Unkosten des Seligen diese Edelleute dahin gebracht, die ihnen angebotene Vergünstigung doch anzunehmen.
Eine Person verlegte stch darauf, gegen den Seligen und unfern Orden von der Heimsuchung

