Personen von Stande und Andere sein Grab besuchen und dabei beten und sich dahin verloben. Allenthalben, wo der Selige gepredigt hat, ist er geehrt und geachtet worden als ein wahrhaft apostolischer Mann, der etwas Höheres war, als ander? Menschen;, in allen diesen Städten gab er Jedem, der zu ihm kam. Gehör, und hörte die Beichten einer großen Zahl bußfertiger Menschen, hielt viele Conferenzen, und gab Anleitung zum geistlichen Leben, besuchte die Spitaler, die Gefangenen und Kranken. Ich sah ihn dkeß alles wahrend der Fasten thun, wahrend welcher er in Dijon gepredigt.
Nie nahm er von den Städten, wo er predigte, irgend ein Geschenk an, und ich weiß für bestimmt, daß er das Silbergeschirr zurückwies, das man ihm in Dijon als Ehrengeschenk überreichen wollte, so wie eine Börse voll Geld, welche die Frau Fürstin von Longueville ihm in Paris anbot, nachdem er im Saale des Louvre gepredigt; denn solches ist ein Pariser Gebrauch.
Kurz, es läßt sich nicht aussprechen, welchen Eifer für den Glauben und das Heil der Seelen unser Selige hatte. Die Mühseligkeiten ohne Ende, denen er sich deswegen unterzog; die große Anzahl der Seelen, die er zum Glauben bekehrt, so wie deren, die er zum Dienst Gottes zurückgeführt, sind unwiderlegbare Beweise dieser Wahrheit.
Einst schrieb er bei Gelegenheit, als ein Geistlicher abgefallen und nach England zu den Irrgläubigen gegangenn war: „O Gott! Welche Schmer- Gottesgabe. i. V-. 3. Hft. 9

