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Herrn vom Parlament und meines Bruders, des Herrn Erzbischofs von Dourges, mit welchem er eine besondere Freundschaft einging, die von beiden sorgfältig gepflegt ward. Zn dieser Fastenzeit geschah es, daß mir das unvergleichliche Glück zu Theil wurde, diesen heiligen Prälaten zum größten Heile meiner Seele kennen zu lernen, die ich ihm von diesem Augenblicke an übergab, und seinen Händen gänzlich anvertraute.
Er hat auch noch 'zweimal die Fastenpredkgten in Chamberi vor dem Senat von Savoyen, zur großen Zufriedenheit des ganzen Volkes, wie ich vernommen, sich selbst verköstigend, gehalten.
Auch in Grenoble hat er zweimal zur Fasten- und Adventzeit in Gegenwart des Parlamentes gepredigt, und es läßt sich gar nicht aussprechen, wie viel Vertrauen er stch erwarb, so wohl von Seite der Großen wie der Kleinen, und wie er die Gemüther im Glauben bestärkte, die wegen-der allenthalben eingedrungenen Irrlehre schwankend geworden waren; wie viele Wüstlinge er zu guten Sitten zurückgeführt, und wie viele geistliche Kinder er stch durch seine frommen und andächtigen Uebungen gewonnen. Ich habe sogar vernommen, die Einwohner von Grenoble wären entschlossen, ihn zum Patron ihrer Stadt zu nehmen, sobald es Seiner Heiligkeit gefallen haben wird, ihn selig zu sprechen. Und zum Beweise der großen Verehrung, in welcher ste sein Andenken halten, bemerke ich, daß sowohl aus der Stadt Grenoble, als aus der Dauphine eine große Menge

