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Sechs und dreißigster A r t i k e l.

(Seine Werke der Barmherzigkeit.)

Hierüber antwortete sie:

Ich sage, daß cs die Wahrheit ist, daß unser Selige die Kranken und Gefangenen besuchte, und der allgemeine Vater aller Armen war; daß kein dürf­tiger und kummervoller Mensch, der seine Zuflucht zu ihm genommen, oder dessen Bedürfnis ihm bekannt war, ohne Trost und Hilfe geblieben, die er ihm auf die beste Weise, wie er nur vermochte, zu Theil wer­den ließ.

Und dieses ist wahr, ist notorisch und öffentlich, und geht auch deutlich hervor aus dem, was ich vor­hin schon in dem Artikel über seine Nächstenliebe ge­sagt habe.

Sieben und dreißigster 2t r t i k e l.

(Sein Seelenfrieden, und sein Bestreben, Prozesse- beizulegen und Frieden zu stiften.)

Ich sage, daß unser seliger Stifter ein sehr gro­ßer Freund des Friedens war. Hierin kam ihm wohl Keiner gleich; der Friede hatte in seinem Herzen so tief Wurzel gefaßt, daß nichts ihn zu erschüttern ver­mochte. Oft sagte er: Komme was da wolle; ich will mit Gottes Gnade auch nicht das Geringste von meinem Frieder: ein büßen. Er sagte: nichts dürfe uns den Frieden rauben, wenn