sammelt zu halten; auch pflegte er zu sagen: man müsse die irdischen Angelegenheiten mit gen Himmel gerichteten Augen besorgen, daß alles, was aus Liebe geschehe, Liebe sey, und keine Mühe, selbst der Tod nichts anders sey als Liebe, wenn wir aus Liebe Got­tes sie hinnehmen.

Herr von Laroche, ein Edelmann von ausge­zeichneter Tugend, seltener Frömmigkeit und Gelehr­samkeit, hat mir gesagt, er habe bei mehr als hun­dert Gelegenheiten, im mannigfaltigen Verkehr mit allerlei Personen und Geschäften den Seligen genau beobachtet, und ihn nie etwas khun sehen oder spre­chen hören, was auch nur im Geringsten eine läßliche Sünde gewesen wäre. Dasselbe sagte mir auch der Herr Präsident Zelocard, ein sehr rechtschaffener Mann, der ihn auch bei vielen Anlassen zn sehen Ge­legenheit hatte, wiewohl in andern Ausdrücken; beide aber bewunderten in dem, was sie mir sagten, das Verhalten, die Tugend und drn unvergleichbaren Frieden und die Gleichmuth dieses Seligen. Und alles dieses ist wahr, notorisch und öffentlich.

Acht und dreißigster Artikel.

(Seine Religiosität.)

Ihre Antworten hierüber waren:

Ich sage, daß es eine wahre und öffentliche Sache ist, die Zeder bezeugen kann, das; unser Selige in einem sehr hohen Grade die Tugend der heil, römisch- katholischen «nfr apostolischen Religion besaß. Er hielt