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, Dinge auf Erden abhängig war; vielmehr war alles

- unter ihm; wenn es sich um die Ehre Gottes handel- e te, da galt ihm weder Tod noch Leben, weder Ver- i wandtschaft noch Freundschaft sein Geist sah über l das alles hinaus. Solchen Seelenadel besaß dieser ' Selige. Dieser zeigte sich auch in seinen vielfältigen,

- großen und schweren Unternehmungen, deren ich frü- i her schon erwähnt habe, als die Rede von seiner l Seelenstärke war.

Einmal schrieb er mir: er habe Muth zu tausend Dingen gehabt, bloß durch die Kraft der Einfalt, zwar nicht der Einfalt des Geistes, sagte er, denn ich will nicht zweideutig reden, sondern durch die Einfalt des Vertrau­ens auf Gott." Das sagte er mir kn Bezug auf seine Durchreise durch Genf als Bischof, zur Zeit als er nach Gex ging, um daselbst mehrere Gemeinden wieder zum katholischen Glauben zu bekehren; denn als er damals der augenscheinlichen Gefahr wegen die Rhone nicht passiren konnte, ging er muthig nach Genf zurück, um über die dortige Brücke zu kommen. Er ging durch die ganze Stadt mit nicht geringer Gefahr seines Lebens, wie man sagt, zur 'gro­ßen Verwunderung derer, die ihn diesen Entschluß fassen sahen. Hätte man ihn wegen seines Charakters zur Rede gestellt, so wäre er lieber gestorben, als daß er seine Würde verläugnet hätte. Er hatte sei­nen Dienern befohlen, wenn sie am Thore befragt würden, wer ihr Herr sey, sollten sie antworten: es sey der Bischof der Diöcese, und das thaten sie auch.