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Nie bezog der Selige auf sich oder die Seinigen die Ehrenbezeugungen, die ihm von Seite so vieler großen Fürsten, Fürstinnen und hohen Herrschaften zu Theil wurden. Er bezog alles auf Gott. Auch benutzte er diese Gunst der Großen nicht, außer bei Gelegenheiten, wo es sich um die Ehre Gottes und den Vortheil des Nächsten handelte. So zum Bei­spiel, verwendete er sich um die Einführung der ehr­würdigen Vater Barnabiten in der Stadt Annecy und in Thonon, dann für unfern Orden und andere Werke, bet denen die Autorität der Fürsten und zuwei­len auch zeitliche Unterstützung nothwendig war. Er legte Fürsprache ein für ungerecht Verfolgte, oder um Anderen Beistand und Unterstützungen zu verschaffen; sogar Pensionen für arme Convertiten erlangte er.

Als Se. Hoheit von Savoyen ihn zu der Stelle eines Großalmoseniers der durchlauchtigsten Prinzessin von Piemont ernannte, schrieb er" mir:Sie glauben mir, denke ich, leicht, wenn ich Ihnen sage, daß ich weder direct noch indirect mich um diese Stelle be­müht habe; nein, wahrlich, ich finde keine Art von Ehrgeiz in mir, als den Rest meiner Tage nützlich im Dienste der Ehre unsers Herrn zu vollbringen."

Als man ihm einmal gewisse Vorschläge machte, die sein Privatinteresse betrafen, antwortete er:Wie können Sie mir so wenig Muth Zutrauen, daß ich auf einen andern Lohn rechnen sollte, als auf den der Ewigkeit. Ich verachte das Hofleben von Grund de- Herzens, wie ich denn überhaupt die Genüsse de-