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Nachdem ihm aber fein Beichtvater, ein Jesuit, des­sen Namen und den Ort genannt, wo sein heiliger Leichnam ruhe, sey er ohne Aufenthalt hieher gereist, um hier bei diesem Grabe zu beten, obgleich die Jah­reszeit mitten im Winter sehr rauh und sein Weg un­gefähr hundert Meilen lang war. Er erzählte mir sein ganzes vergangenes Leben und das Wunder sei­ner Bekehrung durch die obenerwähnte Lectüre, und seitdem nahm er unfern Seligen zum Patron und Für­bitter. Er zog zwei kostbare Diamantringe von den Fingern, die er mir gab, um sie zu Ehren dieses Se­ligen zu opfern, und bezeugte, daß er gern etwas Kost­bareres geopfert hätte, wenn er etwas besessen; so groß war sein Eifer, und das Vertrauen auf die Für­bitte des Seligen. Er sagte mir, er wolle Jesuit werden, und ich glaube, er ist es bereits, denn in den letzten Briefen, die er mir geschrieben, meldete er mir, daß, nachdem er bereits vor mehr als einem Jahre Priester geworden, und nun seine Angelegen­heiten geordnet habe, er sich zu den Vätern der Ge­sellschaft Jesu begeben werde, um sein Vorhaben in Ausführung zu bringen; er bittet mich stets, ihn den Fürbitten seines seligen Beschützers zu empfehlen.

Selbst die Hugenotten halten dieß Buch hoch in Ehren, der darin ausgesprochenen Grundsätze über Tugend und Sittlichkeit halber. Ein ketzerischer Edel­mann aus der Dauphine las dieß Buch, das ihm ein Freund geliehen, und fand es so sehr nach seinem Ge- fchmacke, daß er es behielt und eigenhändig vorne hin schrieb:Ich habe dieß Buch gelesen und wieder