und den er augenblicklich wieder zur Vernunft ge­bracht habe. Ebenso habe er ein Töchterchen des Notars Decroux aus dieser Stadt vom Fieber ge­heilt. Und das ist wahr, notorisch und offenkundig.

Ein und fünfzigster Artikel.

(Der Ruf seiner Heiligkeit.)

Hierüber antwortete sie:

Ich sage, daß es eine sichere und offenkundige Wahrheit ist, daß unser Selige während seines Le­bens für einen Heiligen gehalten wurde, und. Meh­rere von ihm als einem Heiligen sprachen; so bezeich- neten ihn Gelehrte, die Klosterleute, die Pfarrer und eine Menge anderer Personen. Sie nannten ihn einen göttlichen Menschen, einen apostolischen, seligen Mann. Allgemein hielt,man ihn für einen ausgezeichneten Prälaten, für tadellos in seinen Sit­ten und seinen Handlungen, für einen großen Mann Gottes, der etwas Uebermenschliches habe; dem der Geist Gottes inne wohne, und der Seines gleichen nicht habe. Es wäre mir nicht möglich, zu berich­ten, was Alle von ihm sagten.

Ich meinerseits, die ich das Glück hatte, ihn im Zahre 1604 kennen zu lernen, als er in der Fasten zu Dijon predigte, bewunderte ihn als ein Orakel; ich nannte ihn von Herzensgrund einen Heiligen und hielt ihn auch für einen solchen. Dies merkte er ein­mal aus einem meiner Briefe, worauf er mich er-