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mahnte, dieß nicht ju thun, indem die heilige Kirche mir nicht die Defugniß gegeben hatte, heilig zu sprechen. Ich hielt ihn in solcher Verehrung , daß ich seine Briefe nicht anders als knieend öffnete und las, und sie voll Ehrfurcht und Andacht küßte, und alles, was er mir sagte, aufnahm, als käme es vom Geiste Gottes.
Der gnädige Herr Erzbischof von Dourges, mein Bruder, und weiland der Präsident von Fremiot, mein Vater, hielten ihn so sehr in Ehren, daß sie, ungeachtet ihres äußersten Widerwillens, mich mein Haus, meine Kinder und mein Vaterland verlassen zu sehen, dennoch, als ich ihnen meinen Entschluß kund gab und sagte, ich würde nichts ohne ihre Zustimmung und den Rath des großen Dieners Gottes, des Hochwürdigsten Bischofs von Genf, thun, mir erwiederten: „Thue was er Dir sagen wird; denn er hat den Geist Gottes."
Der selige Herr Favre, der erste Präsident von Savoyen, von dem ich oben gesprochen, überließ seine älteste Tochter aus dem Grunde derselben Verehrung, die er gegen diesen Seligen hatte, seiner Verfügung, um sie unter seiner Leitung dem Dienste Gottes in unserm Orden, dessen zweite Tochter sie ist, zu widmen.
Der Herr Baron Cusy, ein Mann von seltener Tugend und Frömmigkeit, welcher, obwohl er ver- heirathet war, ein klösterliches Leben führte, sagte bereits-vor drei und zwanzig Zähren, mansche den Hochwücdigsten Bischof von Genf nie anders als mit

