Ich weiß, daß dieser glückselige Diener GotteS oft den Wunsch geäußert hat, als ein Märtyrer für die Liebe seines Gottes zu sterben; er sagte einmal, er möchte dann nicht zu der Zahl derjenigen gehören, denen Gott die Empfindung ihrer Qualen genommen; er wolle 'sie lieber haben, und Gott hat ihn erhört; denn sowohl in seinem Tode, als während des letzten Jahres seines Lebens litt er neben seinen beständigen Mühseligkeiten im Dienst des Nächsten, die allerheftigsten Schmerzen. Und dieses ist wahr, ist notorisch und offenkundig. "
Drei und fünfzigster Artikel.
(Sein Leichenbegängnkß und die Verehrung seiner sterblichen Ueberreste vom Volke.)
Ihre Antworten hierüber waren:
Ach satze, daß ich von mehrern Personen vernommen habe, daß, sobald das Abscheiden dieses heiligen und seligen Dieners Gottes bekannt wurde, eine Menge Leute aus der Stadt Lyon nach dem Gärtnerhäuschen unsers Klosters von der Heimsuchung herbeiströmte, wo er gestorben war. Sie knieten um die heilige Leiche nieder, küßten ihm Hände und Füße. Unter ihnen befand fich auch der Herr Präfi» dent von Villars, ein großer Mann Gottes und Bruder der beiden Erzbischöfe von Vienne, Peter und Hieronymus. Dieser begann die Verehrung damit, daß er zu den Füßen des Seligen hinkniete,
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