und nachdem er sein Gebet verrichtet, sie ihm ehr­furchtsvoll küßte, dann Herrn Noland, den Almo­senier des Seligen, um dessen Augenglaser bat, der sie ihm auch gab. Mehrere andere Personen baten seine Diener um etwas, was dieser Heilige berührt hatte. Es wurde mancherlei hergegeben, und mit gro­ßer Ehrfurchtsbezeugung empfangen.

Da man seine Leiche geöffnet hatte, um sie ein- zubalsamiren, wurden eine Menge Tücher in sein Blut getaucht, die ausgetheilt und von Denen, die davon erhielten, höchst sorgfältig aufbewahrt wurden. Sie werden noch als Reliquien in hohen Ehren ge­halten. Seine Leber wurde zwischen dem Pater Pro­vinzial der Feuillans und Herrn Menard, einem apo­stolischen Manne von großer Rechtschaffenheit, ge- theilt, und dieser hat uns einen Theil derselben ge­schickt.

Sein Herz wurde in unser Kloster von der Heim­suchung in Lyon gebracht, wo^ es gegenwärtig in ei­nem silbernen Gefäße mit großer Verehrung aufbe­wahrt wird, und sich bis jetzt ganz frisch und rorh erhalten hat. Es stießt beständig eine Feuchtigkeit, wie Oel heraus, welches die seidenen Hüllen durchnetzt, in'die es eingeschlagen ist, so daß man oft wech­seln muß; diejenigen Stücke, welche man weglegt, werden von den Leuten begehrt und zur Verehrung empfangen. Die Herren Bischöfe von Langres und von Chalons für Saone haben diese Ueberreste besucht und in ihrer Verehrung Tröstungen empfangen. Einer dieser Herren schrieb mir, dieß heilige Herz sey eine