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seinem Grabe brenne. Man hat es aber noch nicht angezündet, weil man erst noch warten wollte, bis es Seiner Heiligkeit gefallen würde, diesen treuen und demüthigen Diener Gottes selig zu sprechen.

Unter den Gelöbnißen, welche man unserer Kirche darbringt, befinden sich hauptsächlich in gro­ßer Menge Herzen von Gold, Silber und Wachs.

So hat der durchlauchtigste Cardinal Fürst von Sa­voyen, um seine Verehrung des Seligen an den Tag zu legen, ein großes und schönes Herz von reinem Golde hieher verehrt, die durchlauchtigste Infantin Maria einen silbernen Kopf, die durch­lauchtigste Infantin Katharina, seine Schwester, einen reichen Altarschmuck mit einem Meßgewand von Brvkad und einer Menge weißer Wachsfackeln und Kerzen, Ornamente, silbernes Kirchengeräthe, Linnen, wie Altartücher und Chorhemden, Gemälde und andeke Sachen. Alles das wird sowohl zur Danksagung für die auf Fürbitte des Seligen er­langten Gnaden, als zur Erlangung neuer dargebracht.

Groß ist auch die Zahl der vornehmen Perso­nen sowohl, als der Geistlichen aus dieser Provinz und aus andern Gegenden, die alle hieher kommen, um Gnaden zu erlangen, und so versichern we­nigstens diejenigen, welche die Kirche häufig be­suchen mit Trost und Befriedigung wieder heim gehen.

Beständig bringt man Linnen, Rosenkränze und andere zu andächtigem Gebrauch bestimmte Sachen, um sie in den Kasten zu legen, in dem seine Leiche 1