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daselbst ihre Andachl verrichten; darum ist nn.n auch genöthigt, ste sehr spät zu schließen und sehr früh zu öffnen. Und alles dieses »st wahr, ist notorisch und offenkundig.

Ich sage ferner noch, daß ungefähr fünf und zwanzig Frauen aus diesem Kloster, unter denen auch ich bin, wiederholt seit dem Tode dieses Seligen an verschiedenen Orten in diesem Kloster süße und außerordentliche Wohlgerüche verspürt haben, die nicht von natürlichen Ursachen herrühren konnten. Denn wir stellten sorgfältige Untersuchungen an, um zu erfahren, ob man nicht zur selbigen Zeit irgend etwas Wohlriechendes verbrannt'vder sonst etwas der­artiges im Hause umhergestreut habe, was aber durch­aus nicht der Fall war. Wir können dieselben daher keiner andern Ursache zuschreiben, als der Nähe dieses Seligen, der zu Zeiten uns heimzusuchen gekommen. Unter den Schwestern war eine, die den Geruch völlig verloren hatte, und doch an einem und demselben Tage diesen Geruch zwölf- oder dreizehnmal an verschiede­nen Orten verspürte. Und ich, die ich dieses aussage, war eines Tages im Gebete tiefbetrübt und zer­streut, und wendete mich in dieser Seelennoth an den Seligen; da empfand ich plötzlich einen äußerst süßen Geruch, und vermochte es nun, mit außerordentlicher Sammlung des Geistes zu beten. Und dieß ist sehr wahr, und im ganzen Kloster wohlbekannt.