Kirchliche Statistik Siebenbürgens.

(Eingesandt aus Niederöfterreich.)

Hm Großfürstenthume Siebenbürgen haben die Katho­liken, die Reformirten und die Unitarier vor dem Gesetze gleiche Rechte, und die freie Ausübung ihrer Religion; die Armenier und unirten Wallachen * **) ) genießen die Vortheile der übrigen Katholiken, die nicht unirten Wallachen üben unter ihrem Bischöfe zu Hermanstadt, ihre Religion als ge. duldet ebenfalls mit voller Freiheit aus. Die katholische Religion zählt ihre meisten Bekenner unter den Szecklern (Szekelycb), bei welchen an vielen Orten die Reforma­tion nicht den mindesten Eingang gefunden hat>ferner be­kennen dieselbe ein Theil der Ungarn, einige Sach­sen, und die häufig ansäßig gewordenen Deutschen, Böh­men u. a.

Von den hohen Magnaten bekennen sich zur katholi­schen Religion die Grafen Wass Csahy,

Komis, Nemcs, Malier, Beldi, Läzär, Esztcrbazi, S/.edlnitzliy , ein Zweig der Grafen TcleUi und Bethlen;

*) Alle Wallachen bekennen die griechische Religion-

**) Da» ungarisch« » wird wie daS deursche sch, und da» . wie ein s, s gelesen.