die Freiherren Joslka, Apor, Bornemifsa, Misko u. fl. sammt vielen besonders Szecklerischen adeligen Familien, wie die von llorvatb, JNoptsa, u. m.
Bei den Magistraten der königlichen freien Städte und Märkte müssen wenigstens 2—3 katholische Glieder seyn. Der größte Theil der Ungarn aber, und mehrere Szeckler sind Kalvinisten, so wie auch die Unitarier unter diesen zwei Nationen zu suchen sind. Die Sachsen hingegen bekennen sich fast Alle zur lutherischen Confessicn.
Die Bevölkerung Siebenbürgens geht nahe an 2'000,000 Seelen, worunter bei 192,700 Katholiken sich befinden. Diese flehen unter dem Bischöfe von Siebenbürgen, welcher seine Kathedrale, seinen Sitz, und sein Domkapitel zu Karlsburg (liärol^-k'eiervüi', Alba Carolina) hat. Diese Würde wird gegenwärtig in der Person Se. Ercel- len; des Hochwürdigsten Herrn Bischofes Nikolaus Bovärs von Dusnöll, von Gottes und des heiligen Stuhles Gnaden Bischof von Siebenbürgen, wirkl. k. k. geheimen Nathe, obersten Direktor aller katholischen Schulen des Landes re. rc. repräsentirt. Aber nicht ganz Siebenbürgen untersteht seinem Hirtenstabe, sondern das mittlere Szol- nocker Comitat (liöreb Szolnok-Värmegye), und das Kraßnaer Comitat Kraszna - Värmcgyc gehören zum Bis- thume Großwardein Nagy- Varad. Beide Bisthümcr sind Suffraganien des Erzbisthums Iiolosca.
Zu Karlsburg befindet sich auch das bischöfliche Alumnat, worin die Alumnen in sechs Jahren ihre Studien vollenden, nämlich: 2 Jahre Philosophie und 4 Jahre Theologie; für zwei siebenbürgische Theologen sind Plätze im Pazmaneo zu Wien gestiftet.
In diesein Bisthume besteht auch eine Titular-Propstei zum heiligen Kreuze von Hermanstadt, und eine Titular-

