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tarssacrament ein, und gab ihnen seinen kostbaren Leib unter der Gestalt des Brodes, und sein kostba­res Blut unter der Gestalt des Weines, und sagte zu ihnen mit großer Zärtlichkeit: Nehmet hin, trin­ket und esset davon; es ist wahrhaft mein (eigenes) Fleisch und mein (eigenes) Blut, welches heute für euch getödtet und am Kreuze vergossen werden soll für eure Erlösung. So oft ihr darum dieses Ge- heimniß empfangen werdet, thut es zur Erinnerung an meinen Tod und an mein Leiden. Hier kannst du Nachdenken über seine Liebe, da Er wollte, daß wir, um unseres Heiles und der Nachlassung unse­rer Sünden willen, Ihn hinnehmen und genießen. Denn, so lehren es die der heiligen Wissenschaft Kundigen, wer immer dieses heilige Sacrament mit Andacht, mit wahrer, reiner, gottgefälliger und un- geheuchelter Andacht empfängt, dem werden alle seine schweren sowohl, als läßlichen Sünden nachgelassen. Deßwegen, meine Schwester und Freundin, denke mit der ganzen Macht deines Herzens an diesen gu­ten und heiligen Freund, und bereite dich vor, den­selben recht oft zu empfangen, und hege für dieses erhabene Geheimniß eine große Liebe und eine innige Andacht. Dann wirst du in demselben eine vielbe­deutende , liebevolle Belehrung finden: nachdem näm­lich der Heiland seinen Jüngern die Füße gewaschen, und seinen kostbaren Leib zur Speise hingegeben, verkündete er ihnen, wie Einer aus ihrer Mitte ihn verrathen würde, wie Er selbst leiden und sterben müsse, am dritten Tage wieder auferstehen werde,