alles vor dem Berge und vor Augen, und ist, wor­auf ihrer so viele und von allen Parteien ausgehen, mehr oder weniger, nichts anders, als ihre Vernunft Ln der Religion den Meister spielen zu lassen, und alles, was sie nicht begreifen, und darin allein die Religion und der Glaube besteht, heraus zu thun, um in den Zeiten der Vernunft auch ihres Orts nicht müßig zu seyn, und ihre Ehre in Sicherheit zu bringen.

Und da nahmen sie nun alles zu Hilfe, Gelehr­samkeit und Wohlredenheit, Alterthümer und Sprach­gebrauch, Accommodation und babylonische Teufel, Volkssinn und Volksunsinn, um den offenbaren Ver­stand und die klaren Worte der heiligen Schrift un­mündig, und aus Weiß Schwarz zu machen. Und andere, die noch wohl lieber beim Weißen bleiben, lau­fen mit, weil sieden Werth ihrer Sache nicht kennen, und cs ihnen an Kraft und Muth fehlt, denVerdacht der alten Einfalt und des Zurückbleibens auf sich zu laden.

"O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezau­bert, daß ihr der Wahrheit nicht gehorchet? Im Geist habt ihr empfangen, wollt ihr's nun im Fleisch voll­enden ?"

Aber, Andres, du bist der Meinung, es sey immer solcher Unfug gewesen; man sollte schweigen und zusehen, bis auch dieser Schwindel, wie der Revolutionsschwin- del, vorüber gehe, und sie durch Schaden klug werden.

Der Meinung bin ich aber nicht. Es ist wohl immer solcher Unfug gewesen, aber er ist doch mit mehr Zurückhaltung getrieben worden, und so nahe