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ist er uns noch nicht gekommen. Und schweigen ist freilich das sicherste und bequemste, auch die meiste Zeit das gescheuteste; aber ich denke, in einer Sache, die alle Menschen so nahe angeht, kann man nicht zu früh und zu viel widersprechen; ich denke, in einer solchen Sache darf kein ehrlicher Mann schweigen und die Pluralität scheuen; er muß unverhohlen seine Mei­nung sagen, und fürlieb nehmen, was darauf folgt.

Wäre ein religiöses Parlament, so ließe man eine förmliche Protestation gegen die Ministerial-Par­tei Ln die Parlaments-Register einrücken für Welt und Nachwelt'; denn man muß sich schämen ein Zeit- genoße gewesen zu seyn, wo solche Akte passirt wird.

Die Menschen sind doch einmal unwissend und blind über das Unsichtbare, sie kennen doch ihren un­sterblichen Geist nicht, und wissen ihm keinen Rath; Gott weiß einen und promulgirt eine Arznei, die sich bei Tausenden bewährt hat, und sich bei allen be­währt, die sie nach Vorschrift gebrauchen und da kommen sie und wollen Gott meistern, und seine Arz- nci nach ihrem Dispensatorio einrichten und än­dern! . . . Kann es einen größer» Unsinn geben? Und können sie es für die verantworten, die durch sie verführt werden, die Arznei Gottes ungebraucht zu lassen, und ihren Quacksalbereien nachzulaufen?

,/Jch thue euch aber kund, lieben Brüder, sagt der Apostel, daß das Evangelium, das von mir ge­predigt ist, nicht menschlich ist. Denn ich habe e6 von keinem Menschen empfangen noch gelernt, son­dern durch die Offenbarung Jesu Christi."