widmen und so fi* zu dem vorzubereiten, was sie später waren? Es ist nicht möglich eine Partie Schach zu spielen ohne zu denken, und was mehr sagen will, ohne folgerecht zu denken, denn jeder Zug soll den folgenden vorbereiten oder ihm Vorarbeiten. Er soll ent­weder zum Angriff oder zur Verteidigung^ dienen, hat daher einen bestimmten Zweck und steht mit meh­ren in Beziehung und Zusammenhang. Wie der Mathematiker oder Philosoph seine Schlüsse baut, nur erst weiter geht wenn die Fundamente seiner Schußfolge gut und sicher angelegt sind, so auch der gute Schachspieler. Nichts ist hier Zufall, Al­kes durch Nachdenken geregelt, geordnet. Wenn der Kartenspieler, mehr dem Zufall unterworfen, nur vcrmuthet waS der Gegner hat, ob er ihm an Kräf­ten gleich oder übrrlcgen sei, bei aller Feinheit doch im Finstern fortschreiten muß, so ist dagegen dem Schachspieler Alles klar. Sein Spiel wird offen ohne allen Rückhalt gespielt, seine Feinheit liegt nicht im Zufall des Glücks, nein, in der Combination sei­ner ihm zu Gebote stehenden Kräfte liegt seine Stärke. Es entscheidet bei ihm entweder offne Ge­walt, durch Eoncentrirung der Kraft, oder List, indem er seinen Plan so versteckt anlegt, daß der Gcg-