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oder der Andere gewinnt durch Wegnahme feindlicher Figuren oder durch eine kluge Anordnung deS An­griffs ein ttebergewicht, entweder für die Dauer des Spiels oder nur für einige Zeit. So auch in der Schlacht, mit geringer Kraft kann oft noch ein lan­ger Widerstand geleistet, selbst der Sieg errungen werden.

Will man aber auch dies Vorgesagte nicht Alles gelten lasten, will man den Vergleich zwischen Schach und Schlacht nicht für passend erachten, so muß doch jeder Kenner dieses wahrhaft edeln Spiels einräu­men, daß es zum Denken führt. Ein Grund, wel­cher daffelbe für jeden jungen gebildeten Menschen höchst wichtig macht und welcher wohl geeignet wäre, darauf Bedacht zu nehmen, dieses Spiel allgemeiner zu machen, es als eine Stufe zur Ausbildung der Kräfte des menschlichen Geistes zu betrachten. Wenn cs nicht zu läugnen ist, daß das Studium der Ma­thematik dem Menschen eine Anleitung zum richti­gen Denken gibt, indem ihn die Wissenschaft selbst nur von Stufe zu Stufe weiter führt, daß der fol­gende Schluß immer auf einem vorhergehenden be­ruht, so muß das Schachspiel dies gleichfalls bewerk­stelligen, denn eine gelassene Lücke im Plane verdirbt ihn ganz. Welcher Vater, welcher Lehrer wird nicht