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lagert. Das Rochiren kann jedoch nur geschehen, wenn der König so wenig als der Thurm ihren Standort verlassen haben, beide also noch ungerückt stehen, dann aber auch nur unter der Beschränkung, daß der König bei dieser Umsetzung kein Feld über­steigt, wo ihm durch einen feindlichen Stein Schach geboten wird. Ich werde dieses hier durch ein Bei­spiel zu erläutern suchen.

Der weiße König steht auf E1, der Thurm auf 81, so stellt sich der König auf 61 und der Thurm auf kl, würde aber,das Feld F1 durch einen feind­lichen Stein bedroht, so daß dieser dem Könige, wenn er auf selbigem stände, Schach bieten könnte, so muß dies Hinderniß erst gehoben werden oder das Rochiren unterbleiben.

Es ist fehlerhaft, gleich anfänglich zu rochiren, cs muß dies erst geschehen wenn der Feind seinen Angriffsplan mehr entwickelt hat, und dann nach .derjenigen Seite zu, welche am wenigsten bedroht wird, Hierdurch wird oft der ganze Plan des Fein­des vereitelt und er ist gezwungen einen neuen An­griff zu formircn oder wird auch, weil nun ein Thurm mehr gegen ihn agirt, in die Defensive geworfen, steht daher im Nachtheil. Nur. in dem . Falle würde ein frühes Rochiren zu entschuldigen sein, wenn der