39

Im Anfänge des Spieles hat der Springer wegen seines ekgenthümlichen Ganges oft mehr Werth als der Läufer, am Schluffe aber pflegt es umge­kehrt zu sein; hierin liegt es sowohl alö auch in dem größeren Raume, den die letztere Figur beherrscht, daß man im Allgemeinen dem Läufer einen größeren Werth als dem Springer beilegt. Mehrere Spieler, welche den letzteren vorzüglich zu gebrauchen wissen, geben ihm den Vorzug.

Mit den Thürmen nicht zu früh zu agiren ist gleichfalls eine Regel, sie können leicht verloren gehn und der Verlierende erleidet dadurch einen em­pfindlichen Verlust, vorzüglich gegen Ende des Spiels wird solcher empfunden.

Ueber das Abtauschen der Figuren habe ich schon früher gesprochen und solches verworfen, wenn aber der Gegner eine Figur zum Angriff gebraucht oder darauf »seinen Angriff stützt, dann muß man solche zu nehmen suchen, selbst mit Aufopferung, weil da­durch daö Spiel desselben gestört und er gezwungen wird, einen neuen Plan zum Angriff zu machen.

Soll der Angriff gelingen, so suche man dabei mehr Kräfte zu vereinigen als der Feind entgegen stellen kann. ^

Nie kann beim Angriff ein König dem anderen