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©alt zum Gruß

Der Führer durch den Kanton Appenzell

entbietet zum Voraus dem wandernden Fremden seinen Gruß und reicht ihm seine Hand, um unter sicherm Geleite ihn zu führen durch das schöne Land Snd ihm zu zeigen, wie reichlich hier der Schöpfer seine Gaben gespendet und der Men­schen Fleiß gesegnet hat. Er will aber nicht we­niger auch den Einheimischen aufmerksam machen auf die schöne Natur, den regen Gewerbfleiß und vor Allem auf die herrliche Geschichte seines Lan­des und Volkes. Ungezwungen von beengenden Formen erzählt der Führer von Ort zu Ort, was hier Merkwürdiges zu sehen und zu hören, und während er dem leiblichen Auge ein Panorama der nähern und entferntern Umgebung entfaltet, rollt er dem geistigen Auge ein Panorama der Vergan­genheit und Gegenwart in der Geschichte auf, um sowohl den Fremden mit dem Lande, wie es war und ist, recht vertraut zu machen, als im Einge- bornen die Vaterlandsliebe zu wecken, zu nähren und zu pflegen. Als freier Sohn der Alpen streut der Führer in seine Erzählungen mit ländlicher Offenheit seine Bemerkungen über Land und Leute, deren Verfassung und Gewerbe ein, und macht so gleichsam im Vorbeigang auf Manches aufmerk­sam, das nur näher Vertraute mit Land und Volk