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Dritte Wan-crung

von

St. Gallen nach Stein, auf dieHmidwylerhöhe, nach Hundwyl, Waldftatt, Urnäfch, Scbönengrnnd, Schwellbrnnn, Herisan, und von da nach St. Gallen zurück.

Wir verlassen St. Gallen diesmal auf der Westseite, die Straße nach Zürich cinschlagend, welche durch das starkbevölkerte Thal sich zieht, zur Rechten und zur Linken stattliche Wohnungen grüßend. In einer halben Stunde rücken wir unvermerkt in das ft. gallische Dorf Brüggen (Gemeinde Straubenzell) ein; unvermerkt, denn der ganze Weg ist mit Wohnungen zahlreich begrenzt; im südlichen Theile des Thales sind beinahe parallel mit der Straße die Schienen gelegt, auf welchen rauchende Lokomotiven daherrollem Brüggen, ein kleines freundliches Dorf, be­sitzt eine hübsche Kirche. Am sonnigen Abhange, der sich nördlich von uns aus den Wellen der Sitter hebt, haben wir das Dorf St. Josephen im sog. Gaiserwald.

Bei Brüggen verlassen wir die Poststraße und schlagen das Fahrsträßchen ein, das sich links die Wiesen hinauf­zieht. In einer Viertelstunde befinden wir uns auf der Höhe des Haggens, wo dicht an der Straße die Sitterkluft ihre nördliche Grenze hat und beinahe senkrecht unter uns liegt die von der Sitter bespühlte Mühle von Zweibrücken. Das Fahrftraßchen wendet sich links, um nach und nach in ein Seitenthälchen zu gelangen, wo sie nahe bei der zur Gemeinde Teufen gehörenden Nordmühle über den Wattbach führt und dann sich rechts der Mühle Zweibrücken zuwendet. Wir wollen jedoch einen näbern, wenn etwas peniblern, doch inte'essantcrn Weg einschlagen, den Fuß­weg, der gerade hinunterführt an das wilde Ufer der Sitter, über die sogen. Hundwylerleiter, eine theils stei­nerne, theils hölzerne Treppe. Schauerlich liegt uns beim