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Schwägalp und nach der toggenburgischen Ortschaft Ennet- bühl. Unweit, bei den 3 Hütten, bildet die Urnäsch einen malerischen Wasserfall. Die Schwägalp ist die schönste und größte außerrhodische Alpe mit mehr als 20 Senn­hütten am nördlichen Fuße des Säntis. Sie liegt im Bereich der Gemeinde Hundwyl. In den östlich angren­zenden 7 Brunnen, eineAlpenweide, wo der Alpenschnitt­lauch eine Höhe von 23' erreicht, entspringt die Urnäsch in 32 sprudelnden Quellen. Im Bereich dieser Alp be­finden sich viele Windlöcher von mehrern Zoll Durchmesser, durch welche ein beständiger Luftstrom durchzieht. Unweit der Alp, auf der Seite nach dem nahen Toggenburg, stürzt fich ein Flüßchen über eine Felsenwand von 134' Höhe. Von der Schwägalp läßt sich die Hohenalp besuchen, deren östliche Abdachung nach Urnäschen, die westliche nach f dem Toggenburg gehört und deren höchster Punkt 4710' über's Meer beträgt. Der First gewährt eine schöne Aus- ficht, besonders auf die nahen gigantischen Felsenwände und auf die Gletscherfirne des Säntis.

Von Urnäschen führt eine Straße in einer Stunde nach Gonten, in dessen Bereich das Jakobsbad und das Gontnerbad liegen, und in l'/ 2 Stunde nach Appenzell. In zwei Stunden wird auch die Höhe des Kronberges erreicht, den wir von Gonten aus später auch besuchen werden.

Schönengrund ist Ivon Urnäschen durch den Hohen Ham (3982' über's Meer) getrennt, dessen nördliche Ab­dachung den Namen Teufenberg trägt. Der Weg ist nicht sonderlich bequem, dagegen bietet er verschiedene Punkte, die des Besuches werth sind. So ist die von Urnäschen eine Stunde entfernte Spitze des Hohen Ham dankbar genug, dem Besucher seine Mühe recht freundlich zu lohnen. Die Aussicht, zwar noch wenig bekannt, ist besonders gen Osten hübsch. Die appenzeller Dörfer Schönengrund, Schwellbrunn, Waldstatt, Herisau (?)und Teufen schmücken das freundliche Hügelgebiet. Im Westen haben wir zunächst