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zum reichen, angesehenen Fabrikanten emporgeschwungen hatte, legte den Kurort an, dessen Eleganz mit derjenigen der größten und schönsten schweizerischen Kurorte wett­eifert. Das 200' lange Kurgebäude, das einen beträcht­lichen Hof in sich schließt, einen 200' langen Speisesaal, mehrere Tanzsääle, Billard- und Lesezimmer, Wirthszim- mer und 80 Gastzimmer enthält, ruht mittenin herrlichen Gartenanlagen, welche zwischen schattenreichen Alleen und freundlichen Lustwäldchen gebaut sind. Aus denselben winken schattige Ruheplätze, die in angenehmer Abwechs­lung dem ganzen Bilde ein malerisches Aussehen geben. Auch an schönen Remisen und Stallungen fehlt es nicht; in der Nähe war eine gut eingerichtete Schießstätte gebaut, auf welcher alljährlich die Eröffnung, sowie der Schluß der Kurzeit, von den Schützen des Landes gefeiert wurde. Sehenswerth sind die Wasserleitungen und die Heizungs­apparate.

Die Gäste, welche sich das Heinrichsbad zu ihrem Be­suche auvwählen, finden daselbst neben den bereits bemerk­ten Annehmlichkeiten auch anderweitige reichliche Gelegen­heit zu geselliger Unterhaltung, für welche der Besitzer der Anstalt bestens'gesorgt hat.

Die Badeanstalt besitzt 12 hübsche Badegewölbe mit 80 in die Erde gegrabenen, zum Theil kupfernen Wannen, welche zur Benutzung zweier unweit des Hauses unter dem Torfgrunde aus Kies entspringenden Mineralquellen dienen.

Das Wasser der ältern Quelle, weches auch zu Trink­kuren benutzt wird und dem Rachen eines Delphins ent- sprudelt, ist nach Dr. Rüsch leicht hepathisch, zu­sammenziehend, frisch und klar, wird aber beim Stehen trübe, bekommt ein schillerndes Häutchen und setzt Eisen- ocher ab. Dasselbe enthält kohlensaures Gas, Eisenoxydul, kohlensauren Kalk, kohlensaure Talkerde, Kalk- und Talk­erde, Kali, Natrum an Schwefelsäure gebunden, Koch-