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von einigen Ellen, durch welche man'den breiten Fluß, auf dem alle Arten von Fahrzeugen auf- und niedergingen, sehen konnte. Außerhalb des zweiten Fensters war ein Bleidach angebracht, groß genug, drei bis vier Stühle zu fassen: und hier an schönen Tagen, zu gewissen Stunden mit ihrer Arbeit zu sitzen, gewährte Johannen und Agnes großes Vergnügen. Zu manchen Zeiten, wenn die Sonnenhitze von den Backsteinmauern widerstrahlte, war das Bleidach zu heiß, um darauf zu sitzen, aber früh, und wenn der Wind vom Fluß wehte, gewährte es einen kühlen Aufenthalt und die kleinen Mädchen fanden ihre größte Freude darin, dort zu sitzen und zu nähen. Philipp ließ sich dann auch wohl herab, einen Theil seiner Morgenstunden in den Hundstagsferien auf dem Bleidach zuzubringen, woselbst er bald seine Schwestern durch kühnes Erklettern gefährlicher Stellen erschreckte, bald sie durch Erzählungen von Schülerschwänken unterhielt, oder seines jüngeren Bruders Hugo Neid rege machte auf die Jungen, die so glücklich waren, alt genug für Herrn Tooke's Schule in Crofton zu sein.
Die Mädchen gelangten zu keiner Ruhe wegen des Kletterns ihrer Brüder; denn Hugo war in diesem Punkt wo möglich noch schlimmer als Philipp. Er machte dessen Versuche alle nach, und noch einige eigene dazu. Auf Jo- hannen's Ermahnungen und Agnes Bitten versicherte Hugo immer, daß er ein Recht zu solchen Uebungen hätte, da er Soldat oder Matrose werden wollte; und wie sollte er im Stande sein, den Mast eines Schiffes, oder die Mauern einer Stadt zu erklimmen, wenn er nicht bei Zeiten anfinge sich zu üben? — Agnes bedauerte fast,
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